Visionboard erstellen – so erreiche ich meine Ziele

Wie oft habe ich mit Mindmaps versucht, meine Ziele langfristig zu verfolgen?! Selbst die SMART-Methode, über die ich vor 2 Jahren geschrieben habe, griff bisher nicht 100%ig. Ausformulierte Visionen in Worten und Zahlen – bis ins kleinste Detail – sahen immer schön aus auf dem Papier. Doch meistens habe ich es nicht geschafft, diese Ziele in meinem Leben zu erreichen. Jetzt weiß ich auch warum. Mindmaps dieser Art sind für mich viel zu abstrakt. Deswegen habe ich mir erstmals ein Visionboard erstellt. Mit Bildern! Und schon nach einem Monat spüre ich: ES KLAPPT!

Visionboard erstellen

Wie bin ich bei dem Visionboard vorgegangen?

Zuerst einmal habe ich mir Zeit genommen. Ein Visionboard sollte nichts sein, was man „mal eben so“ zwischendurch kreiert. Mit einem unbeschriebenen, weißen Blatt Papier und meinem Lieblingsstift habe ich zuerst – Achtung – eine Mindmap erstellt. 😀

Die Vorbereitung:

  1. Ich habe mir einen Zeitraum überlegt, in dem ich die Visionen des Boards umsetzen möchte. Manche sagen, es sei gut, alle paar Monate ein Visionboard zu erstellen. Doch ich habe mich dafür entschieden, das Visionboard für 2018 zu kreieren. Also Ziele, die ich innerhalb eines Jahres erreichen möchte.
  2. Dann habe ich vier verschiedene Bereiche notiert, die ich in dem Jahr bewusst fokussieren möchte. Das sind bei mir: Business, Fitness, Lebenssituation und Persönlichkeitsentwicklung.
  3. Daraufhin kam der wichtigste Teil: Welche Ziele möchte ich innerhalb dieser Bereiche erreichen? Weil es mir teilweise schwerfiel diese zu definieren, habe ich mir einfach folgende Fragen gestellt:
    1. Was ist mir wichtig?
    2. Was macht mir Spaß?
    3. Und worin möchte ich besser werden?

Die Visualisierung:

  1. Entscheide dich, ob du dein Visionboard oldschool mit Magazinen oder mithilfe des Internets erstellen möchtest. Bei der ersten Variante brauchst du mehrere Magazine, die sich mit Themen beschäftigen, die du auf deine Mindmap geschrieben hast. Bei der zweiten Variante schmeißt du einfach Google oder Pinterest an und suchst gezielt nach Bildern, die deine Ziele visualisieren.
  2. Schneide bzw. drucke die Bilder aus.
  3. Nimm eine Pinnwand, ein großes Stück Pappe oder einen großen Bilderrahmen und erstelle dein Visionboard. Dazu planst du für jeden deiner ausgewählten Bereiche einen Platz aus und schreibst die jeweiligen „Titel“ auf – z. B. Persönlichkeitsentwicklung. Dann klebst du deine Bilder drumherum. Im Prinzip sieht es hinterher wie deine Mindmap aus – bloß mit Bildern, anstatt mit Wörtern und Zahlen. 🙂

Dein Visionboard muss sichtbar sein

Und jetzt kommen wir zu einem ganz wichtigen Aspekt. Damit dein Visionboard Wirkung zeigt, sollte es nicht in der Schublade landen. Du musst es sehen! Tagtäglich! Hänge es deshalb irgendwo auf, wo du es so oft wie möglich siehst – z. B. über deinem Schreibtisch an die Wand .

Hast du dir ein Visionboard erstellt? Freue mich über dein Feedback in den Kommentaren!

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