Poetry-Slam-Text „Die Welt fühlt sich anders an“

Ausgezeichnet mit dem Sonderpreis des Oberbergischen Kreises Kunst und Kultur mit Bezug auf Corona 2022

Beschreibung meiner Motivation und Gedanken zum Werk

Kontaktverbote, Hygieneregeln, Impfungen, Quarantäne, Hamstereinkäufe, Arbeitsverbot … Not!

Die Corona-Pandemie stellt unsere Welt seit über zwei Jahren global vor eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderung. Doch vor allem konfrontiert sie den Menschen als Individuum mit (Existenz-)Ängsten – sei es im beruflichen und/oder privaten Bereich.

Mein Text soll dafür sensibilisieren, den Fokus zwischen all den Statistiken und Zahlen auf das Individuum zu richten. Damit sich die Politik und auch die Gesellschaft stärker darüber bewusst werden, wie wichtig jeder einzelne Mensch für unser System ist. Im Umkehrschluss appellieren meine Zeilen somit auch an das Individuum, sich darüber bewusst zu werden, dass wir alle Einfluss auf das Miteinander und auf die Entwicklung der Welt haben, in der wir gemeinsam leben.

In meinem Text offenbare ich meine eigenen Gefühle und den Prozess, den ich mit Anbruch der Pandemie bis heute durchlaufen bin. Damit möchte ich einerseits Identifikation schaffen – als ein Beispiel für unzählige Menschen, die sich in den letzten zwei Jahren mit depressiven Gefühlen und sozialen Ängsten konfrontiert sahen. Andererseits möchte ich mit der Offenbarung meiner eigenen emotionalen Erlebnisse und Erkenntnisse aus dieser Zeit zu einem Perspektivwechsel anregen. In dem Zusammenhang lade ich zu dem Gedanken ein, dass eine Krise immer auch Chancen und Potenzial mit sich bringt.

Was in den letzten zwei Jahren zudem besonders deutlich wurde, ist eine starke Spaltung der Gesellschaft, wenn es um polarisierende Themen (z. B. Hygienemaßnahmen oder Impfungen) geht. Mein Text soll die Menschen in dieser Situation zum Miteinander motivieren. Dazu, den Kampf gegeneinander, aber auch innere Kämpfe mit sich selbst, zu beenden, um die Energie für gute Dinge einzusetzen. Er soll die Zuversicht wecken, dass es möglich ist, allein mit der eigenen Gedankenkraft die individuelle Situation zu entspannen – und so automatisch zu einer kollektiven Entspannung beizutragen. Denn wie bereits erwähnt: Jedes Individuum hat Einfluss auf den Zustand unserer Welt.

Gerade in diesen Zeiten, in denen die Medien und die Entwicklungen in der Welt zunehmend von Misstrauen, Leid und Krieg geprägt scheinen, ist jeder einzelne Beitrag für Frieden, Liebe und Hoffnung wichtiger denn je. Ganz egal, wie klein dieser Beitrag ist – alles beginnt mit einem Gedanken, und jeder Gedanke zählt!

Kultursonderpreis Oberbergischer Kreis 2022
Die Verleihung des Kultursonderpreises 2022
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