Meine Kontist Erfahrung: Wie ist das Konto für Selbstständige?

Da du in diesem Beitrag gelandet bist, beschäftigst du dich bereits mit dem Thema, wie du als Selbstständiger deine Einnahmen und Ausgaben möglichst übersichtlich managst. Das ist super! Hier berichte ich dir über meine persönliche Kontist Erfahrung nach ca. einem Jahr. Mit ehrlichen Worten: Was ist gut? Was ist ausbaufähig? Und ich verrate dir, warum sich Kontist das Konto für Selbstständige nennt.

Falls du Fragen hast, kannst du sie mir gerne in den Kommentaren stellen. 🙂

Vorab: Ich habe kürzlich erfahren, dass es ein Freunde-werben-Freunde-Programm gibt. Wenn dir also mein Beitrag gefällt und du danach vom Kontist Konto überzeugt bist, dann bekommst du über mich 20,- € Startguthaben geschenkt. Gleichzeitig tust du mir damit was Gutes. 🙂 Denn auch ich bekomme 20,- € Gutschrift. Über diesen Link bekommst du das Startguthaben: Hier Kontist Konto eröffnen

Wichtige Infos über das Konto zusammengefasst

  • Es ist ein deutsches Konto.
  • Das Konto ist kostenfrei (keine Anmeldegebühr, keine Kontoführungsgebühren! Optionale Zusatzleistungen siehe Preistabelle)
  • Es wird über eine mobile, übersichtliche App verwaltet (eine Browser-Option gibt es bislang noch nicht) und steht für iOS und Android zur Verfügung.
  • Via Online-Identifikationsverfahren geht es sehr einfach und schnell, ein Kontist Konto zu eröffnen.
  • Bei der Konto-Eröffnung findet keine Wirtschaftsabfrage (SCHUFA) statt.
  • Noch (!) nicht für andere juristische Personen (GmbH, UG etc.) vorgesehen.

Warum nennt sich Kontist „DAS Konto für Selbstständige“?

Zuerst einmal: Hinter dem Namen Kontist steckt ein deutsches, in Berlin ansässiges Start-Up. Das Team besteht aus Menschen unterschiedlicher Expertisen, die gemeinsam an einem Ziel arbeiten: Selbstständige sollen ihre Finanzen ohne finanzielle und administrative Hürden regeln können. Und genau das soll das Konto ermöglichen. Es ist eigentlich ganz simpel, aber gerade das finde ich so genial. Im Grunde kategorisiert Kontist jede Einnahme in „Deins, Einkommenssteuer und Umsatzsteuer“ – oder du wählst aus, dass es eine private Einnahme ist. Dann werden 100% der Summe in der Kategorie „Deins“ verbucht. Doch eines nach dem anderen.

Wie funktioniert das Kontist Konto?

Kontist Erfahrung
Screenshot meines Kontist Konto – übersichtliche Anzeige durch kategorisierte Werte.

Das Kontist Konto verwaltest du über eine App (iOS & Andriod). Super finde ich, dass man sich über seinen Fingerabdruck in die App einloggen kann. Eine webbasierte Verwaltungsmöglichkeit gibt es bislang leider noch nicht. Ich schätze aber, das wird nicht mehr lange dauern. 🙂

 

Virtuelle Unterkonten

Daraufhin richtest du die Grundeinstellungen ein. Das bedeutet: Du gibst an, wie hoch der Prozentsatz deiner Einkommenssteuer ist sowie der der Umsatzsteuer, die du einnimmst. Natürlich kannst du diese Angaben jederzeit anpassen. Bei einer Transaktion benachrichtigt dich Kontist und du kannst die Einnahme kategorisieren. Entweder als private oder als geschäftliche Einnahme. Private Einnahmen landen zu 100% in der Kategorie „Deins“. Bei geschäftlichen Einnahmen bestätigst du kurz die Höhe des Umsatzsteuersatzes und schon berechnet die Kontist App automatisch, wie viel Geld der Einnahme prozentual hinterher beim Finanzamt für die Steuern landet.

Diese virtuelle Aufsplittung ist einfach superpraktisch! Denn so hast du immer im Blick, wie viel Geld deiner Einnahmen dir wirklich gehört. Und es gibt keine bösen Überraschungen, wenn mal wieder die Steuererklärung dran ist. 😉 Denn so weißt du schon, mit welchen Abgaben du rechnen solltest. Genauso funktioniert es übrigens auch mit Ausgaben.

Was kostet das Konto?

0,- € ! Jep. Tatsächlich gar nichts. Du zahlst weder eine einmalige noch eine laufende Kontoführungsgebühr für ein deutsches Geschäftskonto. Deswegen kannst du das Konto auch ohne Bedenken eröffnen und ausprobieren. Ob du es hinterher nun aktiv nutzt oder nicht, bleibt dir ja dann selbst überlassen. 🙂 Es gibt natürlich auch ein paar optionale Zusatzleistungen. In dieser Preistabelle kannst du dir einen Überblick verschaffen.

Das Konto liegt übrigens bei der solarisBank, „die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) reguliert ist“ (Quelle: Kontist GmbH). Alle Finanz- und Nutzer-Daten werden verschlüsselt übertragen und zudem durch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung gesichert. Klingt kompliziert, will aber sagen: Es geht alles mit rechten Dingen zu!

Wie ein Kontist Konto eröffnen?

Wenn du ein Kontist Konto eröffnen möchtest, geht das innerhalb weniger Minuten über ein Online-Identifikationsverfahren. Super easy und schnell. Denk dran, dass du über meinen Link 20,- € Startguthaben  geschenkt bekommst: Hier Kontist Konto eröffnen

Und so geht es weiter:

  1. Falls du gerade an einem Desktop bist, brauchst du nur deine Mail-Adresse einzugeben und dir wird der Download-Link für die App zugeschickt. Falls du gerade an deinem Handy bist, klicke auf den App-Store-Button.
  2. Lade die App runter und registriere dich.
  3. Daraufhin führst du das Online-Identifikationsverfahren via Smartphone durch. Halte dazu deinen Personalausweis bereit und stell sicher, dass du eine gute Internetverbindung hast. Die Identifikation dauert übrigens max. 10 Minuten.
  4. Fertig! Nach erfolgreich abgeschlossenem Identifikationsverfahren kannst du die Grundeinstellungen für dein Konto vornehmen.

Abschließende Worte zu meiner Kontist Erfahrung

Kontist ErfahrungIch kann dir Kontist als Geschäftskonto für Selbstständige wirklich empfehlen. Trotzdem führe ich hier mal die Pro und Cons auf.

Pro

  • es ist ein deutsches Geschäftskonto – und das kostenfrei,
  • du kannst deine Einnahmen und Ausgaben virtuell kategorisieren und hast so einen super Überblick über deine Finanzen,
  • das Konto lässt sich blitzschnell eröffnen,
  • Kontist ist ein junges Start-Up und zukunftsorientiert,
  • kann mit debitor zusammen genutzt werden

Folgende Aspekte sind meiner Meinung nach noch ausbaufähig.

Contra

  • das Kontist Konto gibt es bislang nur als App fürs Smartphone
  • die Nachkomma-Stelle wird in der Übersicht gerundet
  • es gibt (noch) keine EC-Karte

Learning: ein separates Konto nur für geschäftliche Transaktionen

Als frischgebackene, selbstständige Texterin verfügte ich in 2015 über genau EIN Konto. Ein Konto, auf dem sowohl meine privaten als auch geschäftlichen Einnahmen und Ausgaben verbucht wurden. Ich lege dir wirklich ans Herz, privates und geschäftliches von Anfang an zu trennen! Es ist ein großer Aufwand – und nebenbei auch verdammt nervig –, wenn es an die Umsatzsteuervoranmeldung und die Einkommenssteuererklärung geht. Ich hatte irgendwann gar keinen Überblick mehr, wie viel von der Gesamtsumme, die mir der Kontostand anzeigte, wirklich mir gehörte.

Seit 2017 nutze ich Kontist als reines Geschäftskonto. Für private Transaktionen habe ich ein separates Konto. Damit bin ich richtig glücklich! Denn seitdem habe ich einen viel besseren Überblick über meine Finanzen. Und bin dadurch wesentlich entspannter, was Steuererklärungen und Rechnungsstellung betrifft. 🙂

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